DAS Monatsblatt für Quickborn, Q-Heide, Q-Renzel, Ellerau, Hasloh, Hemdingen, Bilsen
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Monatsarchive: Februar 2021

Bühnenreif will wieder proben.

Proben können sie in der aktuellen Situation noch nicht, aber das nächste Skript liegt bereits parat: Die Theatergruppe „Bühnenreif“, eine Sparte der Ellerauer Volkshochschule (VHS), brennt darauf, endlich wieder vor Publikum zu spielen. Spätestens am 13. August soll es so weit sein, wenn es nach Leiterin Bibi Maaß geht. „Ich vermisse den lebendigen Austausch mit den Bühnenreifen, das gemeinsame Lachen, die Proben, die Aufregung und das Lampenfieber“, sagt Maaß über die aufgezwungene Untätigkeit, die sie und ihre Schauspielkollegen aufgrund der Kontaktbeschränkungen und Distanzgebote wie viele andere gerade aushalten müssen. Und so fiebern sie schon den Proben entgegen, denn das neue Stück „Endstation Himmelreich“ will schließlich auch angemessen präsentiert werden. Eine Parabel auf unser aller Leben mit dem Virus solle es sein, sagt die Regisseurin, denn auch im Stück selbst geht es um Menschen, die unter schwierigen Bedingungen (allerdings nicht auf Distanz, sondern zusammengepfercht in einer Anstalt und ohne Kontakt zur Außenwelt) unbedingt ein Theaterstück zu inszenieren.
Die Truppe hofft jetzt auf Lockerungen zum Sommer hin, damit sie nicht nur bald wieder proben, sondern auch ihren Zuschauern ein Stück Kultur und Normalität zurückgeben können, wenn es endlich wieder heißt: „Vorhang auf!“

Freilaufende Hunde gefährden die Wildtiere

Immer wieder kommt es zu Wildschäden durch freilaufende Hunde in Quickborn, Ellerau oder in den umliegenden Gemeinden. Nicht selten sind hetzende Hunde auch die Ursache dafür, dass beispielsweise Rehe auf die Straße laufen und es dann dort zu Wildunfällen mit Autos kommt. Viele Hundehalter scheinen nicht zu wissen, dass in Schleswig-Holstein eine ganzjährige Leinenpflicht herrscht. Nicht umsonst heißt es in Paragraf 17 des Waldgesetzes für das Land Schleswig-Holstein: „Nicht gestattet ist die Mitnahme von Haustieren mit Ausnahme angeleinter Hunde auf Waldwegen“ über die Benutzung von Wäldern durch Spaziergänger, um sich zu erholen. Anders als in anderen Bundesländern ist es dabei in Schleswig-Holstein egal, ob sich Hundehalter mit ihren Tieren in Wald, in Naturschutzgebieten, im Moor, auf Deichen oder zum Beispiel im Nationalpark Wattenmeer aufhalten – überall gilt eine Leinenpflicht während des gesamten Jahres, nicht nur zur Brut- und Setzzeit. Jagdvorsteher und Förster aus den Gemeinden appellieren deshalb an die Tierhalter, ihre Hunde nicht frei laufen und wildern zu lassen. Um Hunden Freilauf zu ermöglichen, ohne andere Wildtiere zu gefährden, gibt es an verschiedenen Orten sogenannte Freilaufgehege, an denen Hunde von der Leine gelassen werden.

Waldschule Quickborn Neubau und Altbau

Ein Richtfest gibt es aufgrund der durch die Corona-Pandemie angespannte Lage nicht – trotzdem schreiten die Bauarbeten bei der geplanten Um- und Neugestaltung der Grundschule Waldschule im Ortsteil Quickborn-Heide unerlässlich fort. Zum Halbjahreswechsel 2021/2022 soll der Neubau auf dem Schulgeöände an die Schule übergeben werden. Wer sich für den Baufortschritt interessiert, kann diesen in einzelnen Videos auf der Homepage der Stadt Quickborn verfolgen. Dort stellt die Stadt regelmäßig Dateien unter „Stadtentwicklung“ im Bereich „Aktuelle Projekte – Sanierung Waldschule“ ein.
Einige alte Gebäude müssen dem Neubau weichen: So sind die als „Pavillons“ bekennten achteckigen Klassenzimmer aus Holz, durch die in den 90er Jahren der Schulkomplex erweitert wurde, nun hinfällig. Der große Neubau, der akuell gebaut wird, beherbergt zukünftig nicht nur Klassenräume, sondern auch eine Mensa sowie einen Musikraum. Das alte Hauptgebäude, das der Waldschule ihre unverwechselbaren Charakter gibt, bleibt aber aus Denkmalschutzgründen erhalten.

Hier geht es zu den Videos: https://www.quickborn.de/Stadtentwicklung/Aktuelle+Projekte/Sanierung+Waldschule.html

Corona-Hilfe ist wieder im Einsatz

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Corona-Hilfe in Quickborn sich ehrenamtlich engagiert, um Menschen bei der Erledigung von Einkäufen oder beispielsweise der Betreuung von Tieren zu helfen – auch der Gabenzaun am Justus-von-Liebig-Ring war gut angenommen worden. Aufgrund der neuerlichen Lockdown-Regelungen haben die Mitglieder nun ihre Arbeit wieder aufgenommen, das berichtete der Sprecher Günter Wambach. Wer Hilfe braucht, der kann sich unter Telefon (0162) 7517854 mit seinem Anliegen melden.

Die exponierte Lage am AKN-Bahnhof in Quickborns Zentrum macht das öffentliche WC am Bahnsteig immer wieder zum Ziel von Vandalismus. Deshalb erwägt die Stadt jetzt, es ganz außer Betrieb zu nehmen, um die teils hohen Kosten zur Beseitigung des Vandalismusschäden nicht mehr tragen zu müssen. Mit ursächlich ist aber auch eine Überlegung der AKN, selbst aus dem Betrieb des WCs auszusteigen und für ihre Fahrgäste stattdessen einen WC-Container vorzuhalten, der dann aber nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich ist.


In der Vergangenheit hatte es immer wieder Probleme gegeben, denn Einbauten wurden beschädigt und die Räumlichkeiten verwüstet. Nicht nur für die Gäste, auch für das Personal der AKN sei das ein untragbarer Zustand, denn diese seien darauf angewiesen, unterwegs auf der Strecke mal auf die Toilette gehen zu können. Ob und wann eine Entscheidung darüber fällt, das Bahnhofs-Klo aus dem Verkehr zu ziehen, ist aufgrund der Absage von politischen Sitzungen im Zuge des Lockdowns allerdings noch nicht klar.

Statt Infoabenden: Weiterführende Schulen stellen Videos online

Für viele Viertklässler steht in diesem Sommer der Wechsel auf eine der weiterführenden Schulen in Quickborn an. Da es aufgrund der aktuellen Regelungen nicht möglich ist, sich im Rahmen von Informationsabenden einen persönlichen Eindruck von Comenius-Schule, Elsensee-Gymnasium und Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium zu machen, haben die drei Schulen jetzt Informationsfilme auf ihren Homepages, die es den Kindern ermöglichen, einen virtuellen Rundgang durch die Schulen zu erhalten. Außerdem stellen sich die Fachschaften vor und es werden Informationen zur Schullaufbahn und den Vorzügen der einzelnen Schulen präsentiert. Wer dann noch Fragen kann, kann trotzdem einen Beratungstermin vor Ort vereinbaren. Alle Informationen finden sich online auf:


www.csquickborn.de
www.dbgq.org
www.elsensee-gymnasium.de

Gefällte Bäume im Meschensee-Wald

Vor allem der Befall durch den Borkenkäfer mache dem Wald zu schaffen: Der Förster Sebastian Bohne hat deshalb alle Hände voll zu tun. Denn der große Baumbestand im Meeschensee-Wald zwischen Ulzburger Landstraße und Klaus-Groth-Staße ist in einem schlechten Zustand. Seiner Meinung nach helfe da nur eine Umgestaltung des Waldes. Denn reine Nadelwälder – im Meeschensee-Wald wachsen überwiegend Fichten – hätten es in unseren Regionen und aufgrund des Klimawandels zunehmend schwer. Ein gesunder Mischwald aus Birken, Buchen und Eichen sei es, der nach etwas Starthilfe gute Möglichkeiten für langfristigen Bestand habe. Zunächst gilt es aber, die vom Borkenkäfer befallenen und sonstwie geschädigten und absterbenden Bäume zu fällen und aus dem Wald zu schaffen, um dann neuen Bäumen Raum zur Entwicklung zu geben. Nicht immer erntet Landesförster Bohne dafür Lob, denn viele Spaziergänger sähen laut seiner Aussage nur stapelweise gefällte Bäume. „Es sieht ja tatsächlich schrecklich aus, wenn wir große Stapel mit geschlagenen Bäumen bilden“, sagt er. Das Ziel dahinter sei aber vor allem die Gesunderhaltung des Waldes. Dazu gehöre nunmal auch, von Schädlingen befallene Bäume zu fällen, damit der restliche Baumbestand geschützt ist.

KiTa-Gebühren: Januarbeiträge werden verrechnet


Noch bis mindestens Mitte Februar wird der Lockdown andauern, wie es danach weitergehen soll, ist noch ungewiss. Da wegen der Schließung von Kindertagesstätten auch die Betreuungsmöglichkeiten wegfallen, erhebt die Stadt Quickborn für den Januar keine Kita-Beiträge. Das berichtete Fachbereichsleiter Carsten Möller während einer Sitzung des Bönningstedter Ausschusses für Schule, Sport, Kultur und Senioren. Im aktuellen Blickpunkt hatten wir berichtet, dass auch im Februar die Beiträge wegfallen; das sei so nicht richtig, sagte Carsten Möller weiter. „Vielmehr verrechnen wir die bereits geleisteten Januarbeiträge, sodass stattdessen im Februar keine Beiträge eingezogen werden.“ Das sei weniger Aufwand, als die bereits gezahlten Beiträge aus Januar zurückzuzahlen. Die Abwicklung soll so laufen wie bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres. Dabei spielte es aber dieses Mal keine Rolle, ob Eltern ihre Kinder tatsächlich zu Hause betreuten oder eine Notbetreuung in Anspruch nahmen: Die Kosten der Elternbeiträge werden in beiden Fällen von der Stadt übernommen – das gilt so auch für den Bereich der Kindertagespflege.