DAS Monatsblatt für Quickborn, Q-Heide, Q-Renzel, Ellerau, Hasloh, Hemdingen, Bilsen
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Quickborner AWO – 70 Jahre jung

Die 70 Jahre sieht man der Quickborner AWO wahrlich nicht an. Im Gegenteil – wenn man sich die zahlreichen Aktivitäten ansieht und die immer neu entwickelten Ideen – kann es sich nur um einen jungen Hüpfer handeln. Trotzdem – 70 Jahre müssen natürlich gefeiert werden. Elke Schreiber hatte am Sonntag, den 21. August 2016 zum Empfang geladen und ca. 90 Mitglieder und Gäste strömten in den AWO-Treff, der aus allen Nähten zu platzen drohte. Der AWO-Vorsitzende des Kreisverbandes gratulierte ebenso, wie Bürgermeister Thomas Köppl, der gleichzeitig die ehrenamtliche Arbeit der AWO besonders würdigte. Elke Schreiber selbst berichtete über die Entstehung der AWO. Nach 1945 hatte sich die Einwohnerzahl durch Ausgebombte und vertriebene drastisch erhöht. In dieser Situation begann die Überlegung der Sozialdemokraten zur Selbsthilfe zu schreiten. Nach der Einrichtung von Nähstuben und Suppenküchen wurde 1946 überlegt, in Quickborn einen eigenen AWO-Ortsverein zu gründen. Auf der ersten Versammlung im Frühjahr 1946 wählten die Mitglieder einen ordentlichen Vorstand. Die Versammlung fand im alten Volksheim (jetziges Kindergarten-AWO-Begegnungsstätten-Gelände) statt. Vorstandsmitglieder wurden Agnes Dietz, Berta Peters, Hanna Martens und Alfred Wollweber. Die Zeiten haben sich geändert und somit auch die Aufgaben der AWO. Seit 1960 konzentriert sich die AWO auf Seniorenarbeit. Und das mit großem Erfolg. Man braucht nur den blickpunkt aufzuschlagen und sich die nicht enden wollenden Veranstaltungen anzusehen. Dieser Einsatz und dieses Engagement ist aus Quickborn gar nicht mehr wegzudenken. Der blickpunkt gratuliert ganz herzlich zum runden Geburtstag und dankt allen Beteiligten für ihren tollen Einsatz.

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