DAS Monatsblatt für Quickborn, Q-Heide, Q-Renzel, Ellerau, Hasloh, Hemdingen, Bilsen
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Hier finden Sie Nützliches, Interessantes und natürlich wichtige Informationen, wie zum Beispiel Anschriften und Kontaktdaten für Behörden, Ärzte, Schulen, Kindertagesstätten usw., einen Kleinanzeigenmarkt, einen Veranstaltungskalender und vieles mehr.


Redaktion:
Druckerei & Verlag G. Sauerer GmbH
Birkenweg 18
25451 Quickborn
Tel. 04106 -34 39

 

Von Links: Annabell Krämer, Thomas Beckmann, Svea Spenninger

schrieb FDP-Landtagsabgeordnete Annabell Krämer in den sozialen Medien unter dieses Bild ihrer Fraktion. Denn dass es ab dem 1. November 2022 einen Wechsel auf dem Sessel des Quickborner Rathaus-Chefs geben wird, das zeichnete sich am Abend der Stichwahl (29.5.) bereits sehr frühzeitig ab. Thomas Beckmann wurde mit 55,6 Prozent der abgegebenen Stimmen zum neuen Bürgermeister der Eulenstadt gewählt und wird damit Thomas Köppl nach dessen insgesamt drei Amtsperioden Ende dieses Jahres ablösen. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,8 Prozent. Bei der Landtagswahl am 8. Mai hatte der amtierende Christdemokrat noch mit 39,6 Prozent knapp vor dem Liberalen Beckmann gelegen. Ausgeschieden mit 26,2 Prozent war dabei bereits Dr. Tim Stoberock, der für die Sozialdemokraten als dritter Kandidat angetreten war. Bevor es im Herbst zum Wechsel im Rathaus kommt, steht Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein hoffentlich sonniger, jedoch nicht allzu trockener Sommer mit vielen interessanten Angeboten und Attraktionen unserer zahlreichen Quickborner Vereinigungen, Institutionen und Gewerbetreibenden bevor.
Viele von ihnen können Sie bereits in wenigen Tagen, am Sonntag, 19. Juni von 11 bis 17 Uhr beim Familientag auf dem Rathausplatz treffen. Nutzen Sie die Gelegenheit, kommen Sie miteinander ins Gespräch und tauschen Sie sich aus. Unsere schöne Eulenstadt hat so viel zu bieten. Jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Durchblättern unserer Juni-Ausgabe. Auch hier finden Sie bereits einige Anregungen für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.

Fotos: FDP

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Quickborn hat gewählt, aber noch ist offen, wer in Zukunft die Geschicke der Eulenstadt lenkt. Amtsinhaber Thomas Köppl erhielt bei der Wahl zum Bürgermeister am 8. Mai 39,6 Prozent der Stimmen. Mehr als 50 hätte er gebraucht, um das Rennen um den Chefsessel im Rathaus beim ersten Wahlgang für sich zu entscheiden. Da hat jetzt allerdings Thomas Beckmann noch ein Wort mitzureden. Der liberale Herausforderer bekam 34,2 Prozent. Er ist dem Christdemokraten, Köppl, damit dicht auf den Fersen, wenn es am 29. Mai in die Stichwahl geht. Der Sozialdemokrat Dr. Tim Stoberock ist mit  26,2 Prozent der abgegebenen Stimmen aus dem Rennen. Entscheidend bei dem zweiten Urnengang wird sein, wie sich die Wählerinnen und Wähler aus den Lagern der Grünen und der Sozialdemokraten jetzt positionieren und ob es den Kandidaten gelingt, ausreichend Bürgerinnen und Bürger nochmal zu mobilisieren. Denn die Wahlbeteiligung lag mit 59,5 Prozent schon beim ersten Mal nicht so hoch, wie sich das eine demokratische Gesellschaft wünschen dürfte. Unsere Redaktion möchte Sie daher ermutigen, von Ihrem Recht auf Mitbestimmung Gebrauch zu machen und Ihre Stimme abzugeben. Seien Sie damit auch ein Vorbild für die junge Generation. Am 8. Mai machten immerhin 24.499 Jugendliche in Schleswig-Holstein zum ersten Mal ein Kreuzchen auf den Wahlzetteln. Den Heranwachsenden ist in dieser Ausgabe ein großer Teil gewidmet. Auf unseren Seiten „Ausbildung vor Ort“ stellen wir Euch einige großartige Ausbildungsbetriebe in und um Quickborn vor, die zum Sommer noch freie Plätze in höchst spannenden sowie zukunftsweisenden Berufsfeldern besetzen möchten. Wir wünschen Ihnen
und Euch viel Spaß beim Durchblättern.

Ihr Team vom blickpunkt quickborn

nach wie vor erschüttern uns die Bilder, die uns täglich aus der Ukraine erreichen. Auch wenn wir das weltpolitische Geschehen nicht beeinflussen können, gibt es enorm viel, das den Menschen zugutekommt, die gerade unter den furchtbaren Ereignissen leiden, und es trägt vielleicht dazu bei, ihr unsagbares Leid wenigstens etwas abzumildern. Nehmen wir die Welle des Mitgefühls und der Hilfsbereitschaft, die über unser Land schwappt, als ein Zeichen für Hoffnung und Zuversicht dafür. Auch in Quickborn und Umgebung ploppten in kürzester Zeit an vielen Stellen  Hilfsangebote oder Symbole der Solidarität mit den Menschen aus der Ukraine auf. Bei einer dieser Aktionen entstand unser Titelbild. Fotograf ist Jarik Foth, der seine Schulkollegen im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium im Rahmen einer „Friedenszeit für die Ukraine“ ablichtete. Der Schülersprecher sagt dazu: „Wir zeigen, dass wir nicht nur zusehen, sondern für ein Land, dem es so viel schlechter geht, als wir es uns vorstellen können, zusammenstehen. Es geht um ein Zeichen der Hoffnung, die wir allen Flüchtenden vermitteln können und wollen, und es geht um ein Zeichen von Einheit und Miteinander.“ Viel besser könnte man wohl nicht ausdrücken, was viele von uns gerade fühlen. Wo und in welcher Form Hilfe gerade stattfindet, lesen Sie in dieser Ausgabe. Hinweisen möchten wir auf das Angebot des Telekommunikationsunternehmens tel.quick, das auf alle Gebühren für Gespräche aus seinem Festnetz in das ukrainische Fest- und Mobilfunknetz verzichtet. Auf der Internetseite der Stadt Quickborn gibt es einen Link für alle diejenigen, die Wohnraum anbieten können. Direkt darunter finden Geflüchtete und Menschen, die Hilfe leisten wollen, ausführliche zweisprachige Informationen mit vielen Links und Ansprechpartnern des großartigen Netzwerkes in und um Quickborn. Für gezielte Hilfe für die Menschen, die gerade bei uns ankommen, sammelt der Verein Quickborn hilft über ein Sonderkonto mit dem Stichwort: Ukrainehilfe bei der VR Bank, IBAN: DE09 2219 1405 0057 6555 22 Geldspenden. Ein Team der Hilfsorganisation ist am Sonntag, 3. April beim Quickborner Sternritt für die Ukraine auf dem Rathausplatz vor Ort. Nach unseren Informationen hat für die Aktion auch Quickborn-hilft-Mitglied und NDR-Moderator Carlo von Tiedemann seinen Besuch angekündigt.

Liebe Leserinnen und Leser,

Foto: Adrian György

auch wir sind zutiefst betroffen von den jüngsten geopolitischen Ereignissen. Krieg in Europa. Das konnte sich niemand vorstellen. Die meisten von uns kennen die Schrecken des Krieges nur aus Erzählungen ihrer Eltern oder Großeltern. Die mittlere Generation ist zwar in der Zeit des Kalten Krieges aufgewachsen, wie sich die blanke Angst ums Überleben jedoch wirklich anfühlt, das wissen – glücklicherweise – die Wenigsten. Mitfühlen sollten wir daher mit allen Menschen, die sich gerade, insbesondere in der Ukraine, aber auch in allen anderen Teilen unserer Welt, in dieser Situation befinden. Denken wir an die Menschen, die auf der Flucht sind vor Gewalt genauso wie an diejenigen, die sich ihr mutig entgegenstellen. Alle verdienen sie unseren Respekt und unsere Hilfe. Setzen wir ein Zeichen wie die vielen Menschen unter uns, die zum Beispiel am Wochenende vor der Drostei in unserer Kreisstadt Pinneberg eine Kette für den Frieden gebildet haben. Öffnen wir unsere Herzen und unsere Türen für die Menschen, die in der nächsten Zeit, auch nach Quickborn und Umgebung, kommen werden. Aus den Rathäusern und von vielen Institutionen wie „Quickborn hilft“ haben wir bereits gehört, dass diese sich gerade darauf vorbereiten, gezielt Hilfe anzubieten. Außerdem haben nach Informationen unserer Redaktion bereits viele  Quickbornerinnen und Quickborner nachgefragt, was sie tun können. Verfolgen Sie die Veröffentlichungen zu Aufrufen in der Tagespresse, auf den jeweiligen Internetseiten und in den sozialen Medien. Hier wird sicher überall in Kürze darüber berichtet, wie Sie helfen können. Wichtig ist, dass wir etwas tun. Jede noch so kleine Aktion ist von Bedeutung, hilft den Menschen hier und vor Ort in der Ukraine. Unsere Redaktion wünscht deshalb allen Menschen viel Kraft für die kommende Zeit. Stehen wir zusammen. Gemeinsam für Frieden, Demokratie und Freiheit.

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