DAS Monatsblatt für Quickborn, Q-Heide, Q-Renzel, Ellerau, Hasloh, Hemdingen, Bilsen
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Redaktion:
Druckerei & Verlag G. Sauerer GmbH
Birkenweg 18
25451 Quickborn
Tel. 04106 -34 39

 

Ein Abriss ist zwar nicht vom Tisch, aber nach Auszug der letzten Mieterin haben sich Christiana Lefebvre, Jens-Olaf Nuckel und Theodor Hildebracht des alten Waagehauses am Quickborner Himmelmoor angenommen. Dafür wollen sie unter den Quickbornern Menschen gewinnen, die mit Tatkraft, Kreativität und Fachwissen eine Sanierung ermöglichen können. Die Unterstützung der Politik scheinen sie dafür zunächst zu haben, allerdings will die Stadt nun erst einmal ein statisches Gutachten in Auftrag geben. Denn das mehr als 120 Jahre alte Haus ist im Laufe der Zeit ziemlich abgesackt, und auch ansonsten eine „harte Nuss“, was die Instandsetzung angeht. Ein Café könnte dort entstehen. Architekt Jens-Olaf Nuckel, der auch Vorsitzender des Vereins Henri-Goldstein-Haus ist, weiß, dass die Sanierung viel Arbeit bedeutet, bei der er und seine Mitstreiter bestenfalls begleiten und untrestützen können.
Wie eine solche Aktion aussehen kann, steht noch nicht fest, aber ein Trägerverein könnte eine Lösung sein. Wer das historische Haus erhalten und tatkräftig dabei mithelfen möchte, kann sich mit Theodor Hildebrecht in Verbindung setzen. Er ist erreichbar per E-Mail an th.hildebrecht@web.de oder telefonisch unter der Nummer (04106) 9757275.

Von Ellerau nach Henstedt-Ulzburg: Vorerst kein Radweg

Seit fast 40 Jahren bemüht sich Ellerau darum, einen Radweg entlang der Kreisstraße 24 (K24) von Ellerau nach Henstedt-Ulzburg zu errichten. Doch das Projekt ist wie verhext. Zwar bestand die Gemeinde beim Neubau der Autobahnbrücke am Kadener Weg auf die Erweiterung durch einen Radweg – und zahlte diesen auch -, doch dieser ist bis heute nicht nutzbar, da eine Fortführung vor und hinter der Brücke fehlt. Das Projekt schaffte es damit sogar ins Satire-Magazin Extra3. Dich was absurd-witzig für die Zuschauer war, ist für die Radfahrer weiterhin en Ärgernis, denn sie müssen auf der Straße fahren. Ein weiterer herber Rückschlag folgte nun: Der Kreis Pinneberg kpndigte an, die Bemühungen um einen Radweg auf Eis zu legen. Als Grund nannte er überzogene Forderungen von Anwohnern, die für die Errichtung des Radwegs Streifen ihrer Grundstücke abtreten müssten. Auch nach monatelangen Verhandlungen sei es nicht zu einer EInigung gekommen. Die für den Bau eingeplanten 900.000 Euro würden nicht erneut in den Haushalt eingestellt. Elleraus Bürgermeister Ralf Martens (BVE) will die Bemühungen der Gemeinde allerdings forsetze – immerin sei Ellerau bereits in Vorleistung gegangen und habe Gelder für Vorbereitung und Planung investiert, die sonst verloren wären.

Entfernte Verkehrsschilder sorgten für Verwirrung

Jeden Tag fahren wir an zig Verkehrsschildern vorbei, die wir meistens nur unterbewusst und damit ganz automatisch zur Kenntnis nehmen. Wenn sich aber etwas ändert, gerät die Sicherheit abhanden: Das zeigte zuletzt die Entfernung von drei „Achtung, Vorfahrt gewähren!“-Schildern an der Marienhöhe. Bei einer der regelmäßig stattfindenden Verkehrsschauen in der Stadt hatten die Teilnehmer nämlich schon vor einem Jahr festgestellt, dass die Schilder eigentlich überflüssig waren. Die Sachlage ist (eigentlich) klar: Wer aus einer der Stichstraßen kommt, die auf die Marienhöhe führen, muss warten. Denn die Marienhöhe hat Vorrang. Doch nach der unangekündigten Entfernung kam es hier und da zu Verwirrungen, Vorfahrtsvergehen oder gegenseitigem Anhupen. Wer sichergehen will, erkennt die weiter bestehende Vorfahrtregelung auch daran, dass die Zubringerstraßen einen abgesenkten Bordstein haben, somit haben den Charakter von Grundstückszufahrten. Autofahrer, die von hier auf die Marienhöhe fahren wollen, müssen also Vorfahrt gewähren.

Bauhof-Kosten noch viel höher als gedacht

Fast 90 Prozent mehr: Statt der für die neuen Büro- und Sozialräume auf dem Gelände des Quickborner Bauhofs eingeplanten 500.000 Euro braucht die Stadt jetzt nochmal rund 450.000 Euro mehr. Erstaunlich, war die Containeranlage doch eigentlich ein recht übersichtliches Projekt, das nun allerdings vollkommen aus dem Ruder zu laufen scheint. Die ursprünglich als Block geplante Anlage muss (der Blickpunkt berichtete) unter anderem aus Gründen des Brandschutzes nun quasi „auseinandergenommen“ werden, sodass einzelne räumliche Elemente auf dem Bauhof entstehen. Eine dadurch notwendig gewordene Treppe sowie Wärmedämmunsmaßnahmen lassen die Kosten noch einmal ansteigen. Vor allem von der FDP hagelte es dafür Kritik, mit einem Antrag auf Untersuchung der bisherigen Vorgänge bei der Bauhof-Neuplanung und Erstellung sind die Liberalen allerdings zwischenzeitlich gescheitert.

Vieles lief in diesem denkwürdigen Jahr 2020 nicht so, wie wir es geplant haben. Auch die Quickborner sahen sich einigen Herausforderungen ausgesetzt, und auch der Jahreswechsel wird anders gefeiert: kleiner, leiser, vielleicht aber auch etwas besonnener.
Die Blickpunkt-Redaktion bedankt sich bei ihren Lesern, bei Kunden sowie allen Quickbornern für den guten Zusammenhalt und die Warmherzigkeit, die trotz schwieriger Umstände im Miteinander oft überwogen haben. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute sowohl für die  Weihnachtsfeiertage als auch für den bevorstehenden Jahreswechsel.Dass auch 2021 noch die eine oder andere Herausforderung mit sich bringen wird, ist allen klar. Trotzdem wollen wir optimistisch und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken und daran denken, dass Zusammenhalt, Nächstenliebe und Rücksicht ein hohes Gut sind, mit dem wir auch im kommenden Jahr etwas mehr Freude in unseren Alltag bringen können. Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Dorotheenplatz in der Quickborner Innenstadt

Schüler des Elsenseegeländes hatten den Dorotheenplatz in der Quickborner Innenstadt in Hinblick auf Gestaltung und Aufenthaltsqualität unter die Lupe genommen und dem Platz eher schlechte Noten gegeben. Nachdem sie auch Vorschläge für eine Umgestaltung gemacht hatten, wurden nun erste Veränderungen vorgenommen. So wurden einige der bereits vorhandenen bunten Drehstühle enger zusammengesetzt sowie neue Wellenbänke installiert, auf denen zwei Personen Platz haben. Das soll helfen, damit Menschen besser zusammenkommen und sich unterhalten können – nicht immer einfach bei dem hohen Verkehrsaufkommen an dem Knotenpunkt. Im kommenden Jahr sollen nun weitere Veränderungen vorgenommen werden, die allerdings vor allem kosmetischer Natur sein werden. Denn der Stadtjugendpflege, die das Projekt der Umgestaltung betreut, sind durch das Gesamtkonzept zur Gestaltung der Innenstadt Grenzen gesetzt. Außerdem laufen unter dem Dorotheenplatz zahlreiche Versorgungsleitungen, sodass keine tiefergehenden Arbeiten möglich sind. Stadtjugendpflegerin Birgit Hesse wünscht sich, dass sich die Bürger mit Ideen beteiligen, aber auch gegebenenfalls bei der Pflege von Blumenampeln, die eventuell das bereits bestehende Metallgerüst verschönern und aufwerten würden.

Querstraße in Quickborn: Sperrung bis zum nächsten Herbst

Weil ein Gehweg erneuert und Kanalarbeiten durchgeführt werden müssen, ist die Querstraße im Teilbereich zwischen Fehldbehnstraße und Kampstraße gesperrt. Und das soll auch noch eine Weile so bleiben: Bis zum September 2021 werden die Bauarbeiten schätzungsweise andauern. Während dieser Zeit ist eine Umleitung über die Heinrich-Lohse-Straße ausgeschildert.

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