DAS Monatsblatt für Quickborn, Q-Heide, Q-Renzel, Ellerau, Hasloh, Hemdingen, Bilsen
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Redaktion:
Druckerei & Verlag G. Sauerer GmbH
Birkenweg 18
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Wer hätte das gedacht? Nachdem die weiße Weihnacht (mal wieder) ins Wasser fiel, überraschte uns der Februar mit einem Winter, wie er im Märchen nicht schöner hätte sein können. Klirrende Kälte, eisig-filigrane  Kristallkunstwerke an den Zweigen, Eiszapfen an den Dächern und nicht zuletzt: eine riesige Menge Schnee! So konnten die Kinder, die aktuell oftmals auf Kontakte und Spielkameraden verzichten mussten, mit ihren Familien rodeln, Schneeschlösser und Schneemänner bauen. Und das taten sie auch: Überall in Quickborn und Umgebung standen die weißen, kugeligen Gestalten mit Zweigärmchen und Kohleknöpfen, und hier und da sogar mit  Karottennase. Auch Spaziergänge im Sonnenschein und im frisch gefallenen Schnee waren in den vergangenen Tagen ein wahrer Genuss, gerade dann, wenn noch nicht viele Menschen auf den Beinen und die eigenen Fußspuren die einzigen auf einer großen, weißen Winterdecke waren. Und weil es heißt: „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“, verabschiedete sich der Winter so schnell, wie er gekommen war, und machte nach einem ausgiebigen Schneefall anstandslos dem Frühling Platz. Wo neulich noch Schneemänner ihr Gesicht in die Sonne reckten, sprießen schon bald die Krokusse. Haben Sie es gemerkt? Draußen ist es schon wieder viel länger hell.

Bühnenreif will wieder proben.

Proben können sie in der aktuellen Situation noch nicht, aber das nächste Skript liegt bereits parat: Die Theatergruppe „Bühnenreif“, eine Sparte der Ellerauer Volkshochschule (VHS), brennt darauf, endlich wieder vor Publikum zu spielen. Spätestens am 13. August soll es so weit sein, wenn es nach Leiterin Bibi Maaß geht. „Ich vermisse den lebendigen Austausch mit den Bühnenreifen, das gemeinsame Lachen, die Proben, die Aufregung und das Lampenfieber“, sagt Maaß über die aufgezwungene Untätigkeit, die sie und ihre Schauspielkollegen aufgrund der Kontaktbeschränkungen und Distanzgebote wie viele andere gerade aushalten müssen. Und so fiebern sie schon den Proben entgegen, denn das neue Stück „Endstation Himmelreich“ will schließlich auch angemessen präsentiert werden. Eine Parabel auf unser aller Leben mit dem Virus solle es sein, sagt die Regisseurin, denn auch im Stück selbst geht es um Menschen, die unter schwierigen Bedingungen (allerdings nicht auf Distanz, sondern zusammengepfercht in einer Anstalt und ohne Kontakt zur Außenwelt) unbedingt ein Theaterstück zu inszenieren.
Die Truppe hofft jetzt auf Lockerungen zum Sommer hin, damit sie nicht nur bald wieder proben, sondern auch ihren Zuschauern ein Stück Kultur und Normalität zurückgeben können, wenn es endlich wieder heißt: „Vorhang auf!“

Freilaufende Hunde gefährden die Wildtiere

Immer wieder kommt es zu Wildschäden durch freilaufende Hunde in Quickborn, Ellerau oder in den umliegenden Gemeinden. Nicht selten sind hetzende Hunde auch die Ursache dafür, dass beispielsweise Rehe auf die Straße laufen und es dann dort zu Wildunfällen mit Autos kommt. Viele Hundehalter scheinen nicht zu wissen, dass in Schleswig-Holstein eine ganzjährige Leinenpflicht herrscht. Nicht umsonst heißt es in Paragraf 17 des Waldgesetzes für das Land Schleswig-Holstein: „Nicht gestattet ist die Mitnahme von Haustieren mit Ausnahme angeleinter Hunde auf Waldwegen“ über die Benutzung von Wäldern durch Spaziergänger, um sich zu erholen. Anders als in anderen Bundesländern ist es dabei in Schleswig-Holstein egal, ob sich Hundehalter mit ihren Tieren in Wald, in Naturschutzgebieten, im Moor, auf Deichen oder zum Beispiel im Nationalpark Wattenmeer aufhalten – überall gilt eine Leinenpflicht während des gesamten Jahres, nicht nur zur Brut- und Setzzeit. Jagdvorsteher und Förster aus den Gemeinden appellieren deshalb an die Tierhalter, ihre Hunde nicht frei laufen und wildern zu lassen. Um Hunden Freilauf zu ermöglichen, ohne andere Wildtiere zu gefährden, gibt es an verschiedenen Orten sogenannte Freilaufgehege, an denen Hunde von der Leine gelassen werden.

Waldschule Quickborn Neubau und Altbau

Ein Richtfest gibt es aufgrund der durch die Corona-Pandemie angespannte Lage nicht – trotzdem schreiten die Bauarbeten bei der geplanten Um- und Neugestaltung der Grundschule Waldschule im Ortsteil Quickborn-Heide unerlässlich fort. Zum Halbjahreswechsel 2021/2022 soll der Neubau auf dem Schulgeöände an die Schule übergeben werden. Wer sich für den Baufortschritt interessiert, kann diesen in einzelnen Videos auf der Homepage der Stadt Quickborn verfolgen. Dort stellt die Stadt regelmäßig Dateien unter „Stadtentwicklung“ im Bereich „Aktuelle Projekte – Sanierung Waldschule“ ein.
Einige alte Gebäude müssen dem Neubau weichen: So sind die als „Pavillons“ bekennten achteckigen Klassenzimmer aus Holz, durch die in den 90er Jahren der Schulkomplex erweitert wurde, nun hinfällig. Der große Neubau, der akuell gebaut wird, beherbergt zukünftig nicht nur Klassenräume, sondern auch eine Mensa sowie einen Musikraum. Das alte Hauptgebäude, das der Waldschule ihre unverwechselbaren Charakter gibt, bleibt aber aus Denkmalschutzgründen erhalten.

Hier geht es zu den Videos: https://www.quickborn.de/Stadtentwicklung/Aktuelle+Projekte/Sanierung+Waldschule.html

Corona-Hilfe ist wieder im Einsatz

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Corona-Hilfe in Quickborn sich ehrenamtlich engagiert, um Menschen bei der Erledigung von Einkäufen oder beispielsweise der Betreuung von Tieren zu helfen – auch der Gabenzaun am Justus-von-Liebig-Ring war gut angenommen worden. Aufgrund der neuerlichen Lockdown-Regelungen haben die Mitglieder nun ihre Arbeit wieder aufgenommen, das berichtete der Sprecher Günter Wambach. Wer Hilfe braucht, der kann sich unter Telefon (0162) 7517854 mit seinem Anliegen melden.

Die exponierte Lage am AKN-Bahnhof in Quickborns Zentrum macht das öffentliche WC am Bahnsteig immer wieder zum Ziel von Vandalismus. Deshalb erwägt die Stadt jetzt, es ganz außer Betrieb zu nehmen, um die teils hohen Kosten zur Beseitigung des Vandalismusschäden nicht mehr tragen zu müssen. Mit ursächlich ist aber auch eine Überlegung der AKN, selbst aus dem Betrieb des WCs auszusteigen und für ihre Fahrgäste stattdessen einen WC-Container vorzuhalten, der dann aber nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich ist.


In der Vergangenheit hatte es immer wieder Probleme gegeben, denn Einbauten wurden beschädigt und die Räumlichkeiten verwüstet. Nicht nur für die Gäste, auch für das Personal der AKN sei das ein untragbarer Zustand, denn diese seien darauf angewiesen, unterwegs auf der Strecke mal auf die Toilette gehen zu können. Ob und wann eine Entscheidung darüber fällt, das Bahnhofs-Klo aus dem Verkehr zu ziehen, ist aufgrund der Absage von politischen Sitzungen im Zuge des Lockdowns allerdings noch nicht klar.

Statt Infoabenden: Weiterführende Schulen stellen Videos online

Für viele Viertklässler steht in diesem Sommer der Wechsel auf eine der weiterführenden Schulen in Quickborn an. Da es aufgrund der aktuellen Regelungen nicht möglich ist, sich im Rahmen von Informationsabenden einen persönlichen Eindruck von Comenius-Schule, Elsensee-Gymnasium und Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium zu machen, haben die drei Schulen jetzt Informationsfilme auf ihren Homepages, die es den Kindern ermöglichen, einen virtuellen Rundgang durch die Schulen zu erhalten. Außerdem stellen sich die Fachschaften vor und es werden Informationen zur Schullaufbahn und den Vorzügen der einzelnen Schulen präsentiert. Wer dann noch Fragen kann, kann trotzdem einen Beratungstermin vor Ort vereinbaren. Alle Informationen finden sich online auf:


www.csquickborn.de
www.dbgq.org
www.elsensee-gymnasium.de

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