DAS Monatsblatt für Quickborn, Q-Heide, Q-Renzel, Ellerau, Hasloh, Hemdingen, Bilsen
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Hier finden Sie Nützliches, Interessantes und natürlich wichtige Informationen, wie zum Beispiel Anschriften und Kontaktdaten für Behörden, Ärzte, Schulen, Kindertagesstätten usw., einen Kleinanzeigenmarkt, einen Veranstaltungskalender und vieles mehr.


Redaktion:
Druckerei & Verlag G. Sauerer GmbH
Birkenweg 18
25451 Quickborn
Tel. 04106 -34 39

 

Seit Montag können sich Kinder und Jugendliche zum 13. Ferien-Leseclub (FLC) der Stadtbücherei Quickborn anmelden. Die zukünftigen Fünft-, Sechst- und Siebtklässler können sich über einen großen Bestand an Büchern freuen, der während der gesamten Sommerferien in einem Extra-Clubregal für sie bereit steht. Viele nagelneue Bücher warten auf die jungen Leser, die dann bei Abgabe der Bücher Fragen rund um den Inhalt des Lesestoffs beantworten und dafür Stempel in ihr Logbuch erhalten. Das Logbuch geben sie bis spätestens Dienstag, 3. August, in der Stadtbücherei ab. Je nach Menge der gelesenen Bücher, bekommen die FLC-Mitglieder dann Zertifikate in Bronze, Silber oder Gold überreicht. Informationen zur Abschlussparty folgen – die Teilnahme ist kostenlos!

Waldschule: Umbau und Erweiterung schreiten voran

Der Rohbau des Neubaus ist fertiggestellt, und bis auf die Verfugung ist auch das Außenmauerwerk aus Verblendsteinen vollständig erstell. Das teilte Helge Maurer in einer Pressemitteilung der Quickborner Verwaltung über den Baufortschritt an der Quickborner Waldschule im Ortsteil Quickborn-Heide mit. Außer der Erweiterung des Schulgebäudes durch den Neubau wird auch im Altbau einiges getan: Dieser muss in Teilbereichen ertüchtigt werden, in Sahen Heizung und Brandschutz wurden nachgerüstet. Aktuell, so Maurer, werden die Fenster des Neubaus montiert, insgesamt sind die Arbeiten alle im Zeitplan, sodass eine Übergabe an die Schule zum Jahreswechsel angestrebt wird. Maurer rechnet damit, dass der Neubau dann zum Halbjahreswechsel 2021/2022 in Betrieb genommen werden kann.
Wer sich selbst einen Eindruck von der Baustelle und dem Baufortschritt machen will, kann das auf der Internetseite der Stadt Quickborn tun. Dort zeigt die Stadt wöchentlich in einem Video die Veränderungen an der Waldschule. Interessierte finden das Material auf www.quickborn.de unter dem Register „Stadtentwicklung“ und „Aktuelle Projekte“.

Es war ein zähes Ringen von Winter und Natur in den vergangenen Wochen: Mal war es warm mit bis zu 20 Grad, dann wieder eisig kalt mit Hagel und Regen. Jetzt scheint der Bann gebrochen: Die Bäume zeigen ihr saftiges Grün, und auch die Gärten zeigen sich erwacht mit bunten Blüten, Vogelzwitschern – und ersten Schmetterlingen. Ein gutes Zeichen, brauchen wir doch alle etwas  Abwechslung nach den harten letzten Wochen und speziell den letzten Tagen mit Corona-Notbremse im Kreis Pinneberg, die auch die Eulenstädter traf. Viele Quickborner zieht es bereits jetzt raus in die Natur. Ob im Himmelmoor oder auf den vielen kleinen Wegen zwischen Wiesen und Feldern – frische Luft zu tanken, tat vielen gut! So langsam nimmt auch die Freizeitgestaltung wieder Fahrt auf: Die ersten Tierparks dürfen wieder öffnen, und auch der eine oder andere Freizeitpark hat die Saison offi ziell gestartet. Wie wäre es sonst mit einem Besuch im Hochseilgarten Hasloh. Wenn das Wetter mitspielt, lässt sich schon jetzt in Quickborn und Umgebung einiges erleben. Einen schönen Wonnemonat Mai wünscht die Blickpunkt-Redaktion!

Nicht nur Spaziergänger und Outdoor- Sportler, auch Gastronomen wünschen sich sehnlichst gutes Wetter herbei. Denn seit Anfang dieser Woche dürfen Betreiber von Gaststätten und Restaurants nach Monaten des Lockdowns endlich wieder Gäste empfangen – wenn auch nur im Außenbereich, und auch nur maximal fünf Personen aus zwei Haushalten an einem Tisch.
Diese neue Verordnung gilt erst einmal bis zum 9. Mai und für Kreise und kreisfreie Städte mit einer Inzidenz, die stabil unter 100 liegt. Für Sportgruppen gilt, dass maximal zehn Teilnehmer
gemeinsam draußen Sport machen dürfen. Bei Kindern sind es bis zu 20 Teilnehmer. Auch die Regelungen für private Treffen wurden – zumindest ein wenig – gelockert: Es dürfen wieder bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen. Die Lage wird je nach Inzidenzen regelmäßig neu bewertet, sodass im Rahmen des Stufenplans, der in Schleswig-Holstein umgesetzt wird, schnell und flexibel gehandelt werden kann. So hoffen wir jetzt alle gemeinsam, dass der April seine Wetterkapriolen beendet – von Hagel bis Schnee war in den vergangenen Tagen ja alles dabei
– und uns ein paar sonnige und warme Stunden beschert.

Die alten Wasserwerke I und II am Brunnenweg kommen an ihre Kapazitätsgrenzen – und sind nach 60 Jahren Betrieb sanierungsbedürftig. Deshalb hat die Stadt eine Studie in Auftrag gegeben, nachdem im Dezember 2019 Colibakterien in den Brunnen der Anlage entdeckt worden waren. Eine Sanierung im laufenden Betrieb wäre auch deshalb problematisch, weil es dann keine Ausfallreserve gäbe. Da inzwischen auch die Einwohnerzahlen gestiegen sind, steht als Lösung für den gestiegenen Bedarf der Neubau eines zukunftsfähigen Wasserwerks auf dem Plan. Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) sprach in einem seiner Podcasts über ein Investitionsvolumen von rund 17 Millionen Euro – dafür könnte das neue Wasserwerk spätestens in fünf Jahren seinen Betrieb aufnehmen.
Aktuell laufen die Vorplanungen, die bis Ende des Jahres abgeschlossen sein sollen. Dann soll auch feststehen, welcher Standort sich für den Neubau eignet.

Höhere Steuern für Hundehalter und Grundbesitzer

Wer einen Hund – oder sogar mehrere – hat, für den wird es bereits im diesem Jahr teurer. Die Fraktionen im Quickborner Finanzausschuss haen sich darauf verständigt, die Hundesteuer rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres anzuheben. Das bedeutet, dass für den ersten Hund statt wie bisher 66 Euro nun 84 Euro fällig werden. Ein zweiter Hund kostet jetzt 120 Euro (vorher: 108 Euro), jeder weitere Hund schlägt jetzt mit 180 statt wie bisher 144 Euro zu Buche. Eine Extrabesteuerung für die Kategorie von sogenannten Gefahrhunden soll es aber voraussichtlich nicht geben.
Auch die Grundsteuer B – also die für bebaute und unbebaute Grundstücke – steigt an. Statt 400 Prozentpunkten liegt sie nun bei 425 Prozentpunkten. Dabei gehe es aber vor allem darum, die Voraussetzungen für die Fehlbedarfszuweiseungen des Landes zu schaffen. Das bedeutet, dass Kommunen, die nicht kostendeckend arbeiten können, Gelder vom Land bekommen, um das Defizit auszugleichen. Die Erhöhungen gelten nicht für die Gewerbesteuer und die Grundsteuer A für landwirtschaftliche Flächen.

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