DAS Monatsblatt für Quickborn, Q-Heide, Q-Renzel, Ellerau, Hasloh, Hemdingen, Bilsen
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Erster kleiner Schritt gegen den Plastikmüll

Es ist noch keine Revolution, aber zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die EU will den Plastikmüll drastisch reduzieren und hat am Mittwoch, den 24.10. 2018 erste Maßnahmen beschlossen. Ein längst fälliger Schritt, denn oft fällt uns in diesem Zusammenhang der Satz aus Goethes Zauberlehrling ein: „Die Geister, die ich rief, die werd ich nicht mehr los“. In der Tat werden wir von unserem Plastikmüll geradezu erdrückt. Jährlich produzieren wir 300 Millionen Tonnen Plastik. Plastik ist überall, weil er robust, leicht und billig ist. Was einst als Segen seiner Zeit angesehen wurde, wird langsam zum Fluch. Denn die Abbauzeiten von Plastik zurück in seine Grundelemente dauern, je nach Stofflichkeit, geschätzte 250 bis über 2000 Jahre. Das ist wahrlich eine viele Generationen überdauernde Zeitspanne. Innerhalb ein bis zwei Stunden werden allein in Deutschland 2 Millionen Plastikflaschen verbraucht. Wo doch zum Bespiel Leitungswasser eine viel gesündere, frischere und überhaupt als best kontrolliertes Lebensmittel in Deutschland eine echte Alternative zum Wasser in Plastikflaschen bietet. Das EU-Parlament will deshalb als ersten Schritt Wegwerfprodukte aus Kunststoff, wie Trinkhalme, Einweggeschirr- und besteck sowie Wattestäbchen verbieten, da es dafür Alternativen gibt. Die Menge der Plastikprodukte, für die es laut EU keinen Ersatz gibt, soll bis 2025 um 25 Prozent reduziert werden. Das beinhaltet Verpackungen für Früchte, Gemüse und Eis. Außerdem sollen bis 2025 90 Prozent aller Plastikflaschen recycelt werden. Grünenchef Robert Habeck hält diese Maßnahmen nur für einen ersten Schritt: „Um den Verbrauch von Plastik zu reduzieren, brauchen wir eine radikale Kursänderung“, so Harbeck. „Ab 2030 sollten in der EU alle in den Verkehr gebrachten Kunststoffprodukte wiederverwendbar, abbaubar sein oder recycelt werden“.

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