DAS Monatsblatt für Quickborn, Q-Heide, Q-Renzel, Ellerau, Hasloh, Hemdingen, Bilsen
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Ein Abriss ist zwar nicht vom Tisch, aber nach Auszug der letzten Mieterin haben sich Christiana Lefebvre, Jens-Olaf Nuckel und Theodor Hildebracht des alten Waagehauses am Quickborner Himmelmoor angenommen. Dafür wollen sie unter den Quickbornern Menschen gewinnen, die mit Tatkraft, Kreativität und Fachwissen eine Sanierung ermöglichen können. Die Unterstützung der Politik scheinen sie dafür zunächst zu haben, allerdings will die Stadt nun erst einmal ein statisches Gutachten in Auftrag geben. Denn das mehr als 120 Jahre alte Haus ist im Laufe der Zeit ziemlich abgesackt, und auch ansonsten eine „harte Nuss“, was die Instandsetzung angeht. Ein Café könnte dort entstehen. Architekt Jens-Olaf Nuckel, der auch Vorsitzender des Vereins Henri-Goldstein-Haus ist, weiß, dass die Sanierung viel Arbeit bedeutet, bei der er und seine Mitstreiter bestenfalls begleiten und untrestützen können.
Wie eine solche Aktion aussehen kann, steht noch nicht fest, aber ein Trägerverein könnte eine Lösung sein. Wer das historische Haus erhalten und tatkräftig dabei mithelfen möchte, kann sich mit Theodor Hildebrecht in Verbindung setzen. Er ist erreichbar per E-Mail an th.hildebrecht@web.de oder telefonisch unter der Nummer (04106) 9757275.

Von Ellerau nach Henstedt-Ulzburg: Vorerst kein Radweg

Seit fast 40 Jahren bemüht sich Ellerau darum, einen Radweg entlang der Kreisstraße 24 (K24) von Ellerau nach Henstedt-Ulzburg zu errichten. Doch das Projekt ist wie verhext. Zwar bestand die Gemeinde beim Neubau der Autobahnbrücke am Kadener Weg auf die Erweiterung durch einen Radweg – und zahlte diesen auch -, doch dieser ist bis heute nicht nutzbar, da eine Fortführung vor und hinter der Brücke fehlt. Das Projekt schaffte es damit sogar ins Satire-Magazin Extra3. Dich was absurd-witzig für die Zuschauer war, ist für die Radfahrer weiterhin en Ärgernis, denn sie müssen auf der Straße fahren. Ein weiterer herber Rückschlag folgte nun: Der Kreis Pinneberg kpndigte an, die Bemühungen um einen Radweg auf Eis zu legen. Als Grund nannte er überzogene Forderungen von Anwohnern, die für die Errichtung des Radwegs Streifen ihrer Grundstücke abtreten müssten. Auch nach monatelangen Verhandlungen sei es nicht zu einer EInigung gekommen. Die für den Bau eingeplanten 900.000 Euro würden nicht erneut in den Haushalt eingestellt. Elleraus Bürgermeister Ralf Martens (BVE) will die Bemühungen der Gemeinde allerdings forsetze – immerin sei Ellerau bereits in Vorleistung gegangen und habe Gelder für Vorbereitung und Planung investiert, die sonst verloren wären.