Lassen Sie es glitzern!
Liebe Quickbornerinnen und Quickborner,
jetzt steht uns schon ein zweites Weihnachtsfest in dieser eigenartigen Zeit bevor. Auch die geduldigsten und ausgeglichensten Menschen unter uns geht langsam die Luft aus.
Viele haben Angehörige verloren oder selbst unter der Krankheit gelitten. Da kommt ein Fest gerade recht, das in besonderem Maße für die Liebe, die Familie und das Miteinander steht. Nutzen Sie diese besinnliche Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Treffen Sie sich im kleinen Kreis mit Ihren Liebsten.
Nutzen Sie die freien Tage zum Entspannen, Lesen von Gedichten und Geschichten zum Träumen. Oder backen und kochen Sie gemeinsam. Für alles finden Sie in dieser Ausgabe Anregungen. Vielleicht holen Sie sich auch aus dem Rathaus das Friedenslicht in Ihr Zuhause, oder Sie machen einen Spaziergang durch die Eulenstadt und bewundern die vielen wunderbar beleuchteten Vorgärten und Häuser. Holen Sie sich einfach etwas Glitzer nach Hause.
Die Redaktion vom Blickpunkt bedankt sich für Ihre Treue und wünscht Ihnen frohe Feiertage und einen guten Rutsch in ein gesundes, neues Jahr.


Liebe Quickborner,
„All Hallows Eve“, also Allerheiligen, wie Halloween im Englisch-Amerikanischen auch heißt, bezeichnet die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. Längst ist das spukige Fest rund um den Kürbis auch in Deutschland ein fester Termin für alle Hexen, Vampire und Gespenster geworden. Bereits kurz nach Einbruch der Dunkelheit ziehen die ersten kleinen zum Fürchten verkleideten und gruselig geschminkten Gestalten von Haustür zu Haustür auf der Jagd nach „Trick or Treat“ („Süßem oder Saurem“). Der Ursprung der schaurigen Gebräuche wird den Kelten zugeschrieben. Bei ihnen wurde aus Dank für die Ernte gefeiert, das neue Jahr sowie der Winter eingeläutet. Auch bei uns beginnt mit dem November die Zeit der Lichter. Draußen toben die Herbststürme, die Blätter wirbeln umher. Die immer früher einsetzende Dunkelheit tut ihr Übriges, uns zügig nach Hause zu lotsen, um dort Kerzen und Kamine anzuzünden und sich mit einer dampfenden Tasse Tee sowie einem Lieblings-Schmöker aufs Familiensofa in eine wohlige Decke zu hüllen. Die Lichter sind es allerdings auch, die uns manchmal noch abends wieder rauslocken. Spätestens dann, wenn sie in Form von fantasievollen, selbst gebastelten Lampions von kleinen Kinderhänden durch die Straßen getragen werden, oft von Liedern wie Rolf Zuckowskis „Kommt wir geh‘n Laterne laufen“ begleitet. Die Blickpunkt-Redaktion wünscht Ihnen, dass Sie gut durch die dunkle Zeit kommen.